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Der Sinn und das Bestreben der Griechen ist, den Menschen zu vergöttern, nicht die Gottheit zu vermenschen.

Johann Wolfgang von Goethe
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Wir mögen an der atur beobachten, messen, rechnen, wägen usw., wie wir wollen, es ist doch nur unser Maß und Gewicht, wie der Mensch das Maß der Dinge ist.

Johann Wolfgang von Goethe
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Wenn mir eine Sache missfällt, so lass ich sie liegen oder mache sie besser.

Johann Wolfgang von Goethe
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Vormittags war er meist allein mit seinem Gönner, der nie müde wurde, ihm zuzuhören. Wie Goethe es bei allen Dingen liebte, nach einem bestimmten System zu verfahren, so auch hier: Er wünschte die Geschichte der Musik in Tönen nach geordneter Zeitfolge zu hören. Irgendwo las ich einmal, dass man daraus die Folgerung zöge, er habe von Musik nichts verstanden und ihre äußerliche Kenntnis nur als für seine Bildung erachtet. Das glaube ich nicht. Felix Mendelssohn war stets aufs Höchste überrascht von Goethes tiefem Verständnis und sprach oft mit uns davon: >> Goethe erfasst die Musik mit dem Herzen, und wer das nicht kann, bleibt ihr sein Lebtag fremd.<<

Goethes freundeskreise – Erinnerungen der Baronin Jenny von Gustedt
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Das Bedeutende will jedermann, nur soll es nicht unbequem sein.

Johann Wolfgang von Goethe
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Durch die kenntnisreiche Sorgfalt eines längst bewährten Freundes, Hofrat Rochlitz, kam ein bedachtsam geprüfter Streicherischer Flügel von Leipzig an; glücklicherweise: Denn bald darauf brachte uns Zelter einen höchste Verwunderung erregenden Zögling, Felix Mendelssohn, dessen unglaubliches Talent wir ohne eine solche vermittelnde Mechanik niemals hätten gewahr werden können. Und so kam denn auch ein großes bedeutendes Konzert zustande, wobei unser nicht genug zu preisender Kapellmeister Hummel sich gleichfalls hören ließ, der sodann auch von Zeit zu Zeit durch die merkwürdigsten Ausübungen den Besitz des vorzüglichen Instrumentes ins Unschätzbare zu erheben verstand.

Johann Wolfgang von Goethe, „Tag- und Jahres-Hefte“, 1821
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Nicht alles Wünschenswerte ist erreichbar,
nicht alles Erkennenswerte erkennbar.

Johann Wolfgang von Goethe
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Man lässt alles in der Welt gehen, bis es schädlich wird; dann zürnt man und schlägt drein.

Johann Wolfgang von Goethe
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Wo es so viel Unzureichendes gibt wie in dieser Welt, wird nichts ohne Opfer erreicht; man hat nur die Wahl zwischen großen und kleinen.

Johann Wolfgang von Goethe
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Die Welt ist nicht aus brei und Mus geschaffen,
Deswegen haltet euch nicht wie Schlaraffen;
Harte Bissen gibt es zu kauen:
Wir müssen erwürgen oder sie verdauen.

Johann Wolfgang von Goethe